Grippe, Fieber & Schnupfen
Die typischen Begleiterscheinungen bei einer Grippe sind Fieber und Schnupfen. Durch das Fieber wird das Immunsystem angeregt und kann somit die Erreger für Infektionen besser bekämpfen. Ebenso werden bei einer erhöhten Körpertemperatur viele der Viren geschädigt, deshalb sollte man diese Reaktionen nicht von Anfang an unterdrücken. Genauso wichtig sind der Schnupfen und Husten, mit Hilfe des Schleims werden die Erreger leichter aus dem Körper abgebaut. Sind die Schleimhäute entzündet, so muss das nicht unbedingt als nachteilig angesehen werden, denn dadurch wird die Durchblutung gefördert und es können mehr Abwehrzellen in die Schleimhaut gelangen.
Ursachen für die Grippe
Besonders in der kalten Jahreszeit werden viele Menschen von der Grippe, Fieber und Schnupfen heimgesucht. Oftmals ist es die falsche Kleidung, die im Freien getragen wird, sie ist den entsprechenden Witterungsverhältnissen nicht angepasst. Ebenfalls sind überheizte Räume für eine Grippe verantwortlich, wobei in der Regel immer eine Erkältung vorausgeht.
Weiterhin ist das Händeschütteln als eine der Ursachen zu nennen, die einen Schnupfen und eine Grippe übertragen können. Die Viren halten sich mehrere Stunden auf Oberflächen, die somit schnell übertragen werden können.
Therapie der Grippe
Sobald die Körpertemperatur über 38,5 Grad Celsius ansteigt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine erfolgversprechende Therapie kann nur während der ersten zwei Tage nach dem Auftreten der ersten Begleiterscheinungen durchgeführt werden. Damit kann man sich einen langen Krankheitsverlauf ersparen und mögliche Komplikationen vermeiden.
Heute wird vermehrt auf die alten Hausmittel zurückgegriffen, wie zum Beispiel Wadenwickel, um das Fieber zu senken und ein Dampfbad, damit sich ein festsitzender Schnupfen lösen kann. Eine Bettruhe von zwei bis drei Tagen ist bei einer Grippe die beste Medizin.